Von Münster nach Amsterdam und zurück transportieren sie Schokoladentafeln in die Geschäfte ein komplett fossilfreier Handel, der mit einem Segelschiff aus der Karibik beginnt. Dieser Roadmovie auf zwei Rädern taucht in ihr Abenteuer ein, thematisiert zentrale Fragen von Transport und Umweltverschmutzung im 21. Jahrhundert und zeigt die Wiederentdeckung des Lastenrads als alternatives Fortbewegungsmittel auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft. Jedes Jahr treten etwa hundert Radfahrerinnen aus verschiedenen deutschen Städten
in die Pedale und fahren mit ihren Lastenrädern bis zu einer kleinen Schokoladenfabrik
in Amsterdam. Zurück bringen sie tausende Tafeln Schokolade, deren Kakaobohnen mit einem Segelschiff über das Karibische Meer transportiert und anschließend mit Solarenergie verarbeitet wurden.
Der Film begleitet eine Gemeinschaft von Lastenradfahrer*innen aus Münster, die die Schokofahrt vor zehn Jahren ins Leben gerufen haben: Nikolai Wystrychowski, Rainer Hovelmann und Lea Radtke bereiten sich auf die Tour vor und erzählen die Geschichte, wie alles begann und zu einem wichtigen Ereignis wurde. Eine bewegliche Kamera dokumentiert zunächst die Planung und begleitet sie dann auf der rund 500 Kilometer langen Strecke, mitten hinein in das Peloton.
Regie: Daniel Pineda
Durch Gespräche und Interviews entfaltet sich dieser filmische Roadtrip: von der harten Arbeit und den Hoffnungen unterwegs über die Ankunft in Amsterdam bis hin zur Abholung der Schokoladentafeln und deren Rückverteilung in Münster. Dynamisch gefilmt, greift er zentrale Debatten über fossile Energie in Zeiten der Klimakrise auf.





