Die Schlinge

Raúl, der aus schwierigen Verhältnissen stammt, beschließt mit seinem Freund Mateo, Laptops aus ihrer alten Schule zu stehlen.

CONTENT NOTE: In diesem Text geht es um das Thema Missbrauch. Bitte achte gut auf dich, wenn du weiterliest.

Der Kurzfilm thematisiert den Umgang mit Opfern familiärer Gewalt. Der Charakter Paul wurde von seinem Vater missbraucht. Paul war nach dem Missbrauch seines Vaters ein Außenseiter und versucht auf Grund gescheiteten Umgangs Vergeltung am Hausmeister zu verüben. Dieser machte grenzüberschreitende Fotos von Schülern. Auch Raúl hat in geringerem Ausmaß Gewalt durch seinen Vater erfahren, was ihn unbewusst in seiner Urteilsbildung über Paul beeinflusst. Paul und Raúl zeigen, wie elf Misshandlungen im familiären Kontext in einem Menschen verankert sein können und dass es gesellschaftlich leichter zugänglich sein sollte, Hilfe zu suchen. 

Deutschland 2024, 19min Regie und Drehbuch: Amechi Oji, Produktion: Amechi Oji und Jakob Bey, Kamera: Jakob Bey Ton: Julia Brüning und Tom Sauer

Der Film wurde von Omenka Films Münster produziert und durch Technik Beistellung von der Filmwerkstatt Münster unterstützt.

Filmstil: Jakob Bey 

Raúl, der aus schwierigen Verhältnissen stammt, beschließt mit seinem Freund Mateo, Laptops aus ihrer alten Schule zu stehlen.

Als sie jedoch einen ehemaligen Mitschüler namens Paul dabei erwischen, wie er versucht, den Hausmeister umzubringen, kommt es zum Konflikt. Er behauptet, dass der Hausmeister Schüler missbraucht. 

Die drei Jungen versuchen, eine Lösung zu finden, obwohl Raúl voreingenommen scheint. Doch als Paul etwas über seine Vergangenheit erzählt, freunden sich die drei langsam an. 

Filmstils: Jakob Bey