Montag, 27. April, 19 Uhr, im Schloßtheater
„Schlapper Wind aus Süd Ost“ ist einer der ersten vom filmbüro NW geförderten Filme überhaupt, damals aus dem sogenannten „Feuerwehrtopf“.
Im dokumentarischer Heimatfilm aus der Nienberger Dorfbauernschaft in den frühen 1980er Jahren, trotz kritischer Untertöne ein Bekenntnis zu Land und Leuten. Der Film beschreibt das Leben in und um Nienberge aus dem subjektiven Blickwinkel von Dieter Fietzke, der in den 80er Jahren selbst in der Dorfbauernschaft wohnte. Der Film feierte im Juli 1983 im Saal der Nienberger Gaststätte „Zur Post“ Premiere.
…“Im Mittelpunkt des filmischen Geschehens stehen drei Nienberger als Hauptdarsteller, die während der gesamten Drehzeit mit der Kamera begleitet wurden. Da ist zunächst ein Landwirt, der mit viel Improvisationsgabe versucht, den Maschineneinsatz in Maßen zu halten. Ein Kleinunternehmer, der Drahtzäune baut und gern ein Windrad herstellen möchte, ist der zweite „Star“. Dieter Fietzke selbst nimmt den dritten Part ein. Denn anders als in herkömmlichen Filmen, nimmt der Kameramann aktiv an der Handlung teil…“ Westfälische Nachrichten, 6.7.83
Als Vorfilm:
„Die weiße Chinesin oder
Der Versuch, einen Traum zu ergründen“ (Dieter Fietzke, 1987, 8 min.)
Träume, Wünsche, Sehnsüchte, vor deren Konsequenz wir manchmal selber erschrecken… in diesem Film werden sie angesprochen und bewusst ausgelöst durch eine Kombination suggestiv-filmischer Mittel: eine endlose fließende Kamerafahrt durch ein altes Haus; getragene neo romantischeMusik; ein theatralisch gesprochener literarischer Text, der in seiner romantisierenden Konsequenz anzieht und abstößt gleicherweise…Alle diese Mittel werden exzessiv ausgeschöpft – aber so dick aufgetragen, dass sie sich selbst in ihrer filmischen Funktion ad absurdum führen… Dieter Fietzke zu „Die weiße Chinesin…“, 1987
Mehr Infos und Tickets auf filmclub-muenster.de

Gemeinsam mit filmbüro NW – Die Veranstaltung wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Der filmclub münster ist ein gemeinsames Programm von:
der Filmwerkstatt Münster, den Münsterschen Filmtheater-Betrieben, dem Westfälischen Kunstverein und Burg Hülshoff – Center for Literature, er wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.